18.04.2012: ACCEPT, DOCKS, HAMBURG
1. Mai. 2012 | von NadjaEs ist Mittwochabend und die Heavy- Metal Legende ACCEPT gibt sich zusammen mit den Briten von HELL die Ehre in unserer schönen Hansestadt zu spielen.
Pünktlich um 19:30 Uhr geht es auch schon los und man muss HELL wirklich loben, so eine geniale Vorband sieht man selten! Sie liefern super Musik und eine ziemlich geile Liveshow. Wie vom Teufel besessen tobt Sänger David Bower über die Bühne und gestikuliert wild mit seinen Armen. Er trägt eine Dornenkrone auf dem Kopf und sieht aus wie ein wahnsinniger Jesus. Statt einem normalen wird hier ein Headset- Mikro benutzt. Die Instrumentalfront posiert währenddessen vor einem Bühnenbild aus Kirchenfenstern. HELL’S Show ist so mitreißend, dass das mangelnde Textwissen nicht einmal stört. Die Briten heitzen das Publikum an was das Zeug hält und bringen das Docks förmlich zum Brodeln.
Nach dem Auftritt sieht man in überzeugte Gesichter, mit HELL haben ACCEPT sich definitiv einen würdigen Support geangelt. So steht man zufrieden vor der Bühne und wartet gespannt darauf, dass es wieder dunkel wird und ACCEPT anfangen zu spielen. Aber das ist erstmal Pustekuchen. Die Zeit zieht sich immer weiter in die Länge und dann erfährt man, dass die Hausanlage des Docks auf einer Seite keine Höhen wiedergibt. Der Tourmanager erklärt, man arbeite an einer Lösung, um das Konzert nicht abbrechen zu müssen. Schließlich werden zusätzliche Boxen dazu gestellt und so kann gegen 21:30 Uhr auch endlich losge
rockt werden.
Mit “Hellfire” geht es los und die Menge tobt. Dass sie mittlerweile auch schon etwas in die Jährchen gekommenen sind, tut dem Auftritt keinerlei Abbruch; Die Jungs von ACCEPT bieten eine super Show mit coolen Lichteffekten und beeindruckenden Soli. Es ist ein wahres Vergnügen der Band einfach nur beim Spielen zuzusehen; Soviel Spaß und Freude an der Musik in deren Gesichtern, einfach großartig! Mark Tornillo macht seinen Job am Mikro tadellos, sodass man bei vielen der Klassiker regelrecht vergisst, dass nicht Udo auf der Bühne steht.
Das Publikum entpuppt sich bei alter wie neuer Materie als Textsicher. Sehr erfreulich ist, dass man auf diesem Konzert ganz entspannt in der ersten Reihe stehen kann und sich keinen Dränglern, Circle- Pits oder Pogenden stellen muss, sondern ganz in Ruhe den Auftritt von ACCEPT auf sich wirken lassen kann. Nach achtzehn Songs haben die fünf Herren immer noch Energie für die drei Zugaben, bei denen auch noch einmal ordentlich geheadbangt wird. Erwartungsgemäß beginnen sie mit “Metal Heart”, wo auch alle kräftig mitgröhlen. Darauf folgt “Teutonic Terror” vom letzten Album und natürlich fehlt auch “Balls To The Wall” nicht. Unter tosendem Applaus verlassen ACCEPT die Bühne.
Obwohl das Konzert durch den Technikschaden erheblich zu laut war, ist der Abend ein voller Erfolg gewesen!
Setlist ACCEPT:
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Hellfire
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Stalingrad
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Restless and wild
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Living for tonite
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Breaker
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Son of a bitch
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Bucket full of hate
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Monsterman
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Shadow soldier
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Neon nights
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Bulletproof
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Losers and winners
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Aiming high
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Princess of the dawn
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Up to the limit
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No shelter
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Pandemic
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Fast as a shark
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Metal heart
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Teutonic terror
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Balls to the wall













