ECHOES OF DEVASTATION – Hybrid
14. Okt. 2011 | von Pia-Kim Schaper
Band: ECHOES OF DEVASTATION
Album: "Hybrid"
Genre: Death Metal
Spielzeit: 32:42
Release Date: 02.09.2010
Label: "Eigenproduktion"
Web: www.kobold-musik.de/deutsch/home.html
Bewertung: 9 / 10
1. Enraptured Silence
2. Horizon
3. Forgive Her
4. Setting To Die
5. Scherbengeschöpfe
6. Breathcollector
7. Lost
Die geballte Ladung Wut schlägt dem Hörer mit “Hybrid”, dem neuen Output der ECHOES OF DEVASTATION, entgegen. Der Melodieanteil ist im Vergleich zu “My Cold Reign” weiter zurück gegangen, Sänger Florian keift und growlt noch aggressiver. Die Truppe beweist, dass Monotonie keinesfalls langweilig sein muss und auch im Death Metal als Stilmittel seine Berechtigung findet.
Der Opener “Enraptured Silence” geht direkt in your face. “Forgive Her” überzeugt mit einem starken Gitarrensolo. Schlagzeuger Johannes hämmert wütend Blastbeats, nimmt aber zwischendurch auch mal das Tempo raus und macht Platz für melodische Riffs. ECHOES OF DEVASTATION finden die gesunde Mischung aus Brutalität und Melodie, ohne an Aggressivität einzubüßen. Mit “Lost” zeigen sie, dass sie auch im Midtempo ordentlich rocken können, um dann die Drosselung wieder rauszunehmen.
Mit “Scherbengeschöpfe” holen sie eine alte Nummer wieder raus, die sich nahtlos in das neue Material einfügt. Das Quintett präsentiert sich auf “Hybrid” vielseitiger, vor allem, was die Songstruktur betrifft. Kein Song ist vorhersehbar. Hinter der nächsten Ecke könnte das nächste Riffgewitter warten – oder ein kurzer rhythmischer und langsamer Einschub. Die neue Scheibe zündet sofort und macht auch nach mehrmaligem Hören Spaß.











